Hilfsprojekte

„Durch diese Aktion habt ihr doch ganz schön viele Punkte bei Gott gesammelt!“ „Nein, wir tun das alles nicht, damit Gott uns liebt. Wir tun das, weil Gott uns liebt!“

Die Hintegründe unserer Arbeit in Moldawien finden Sie hier.

 

Hilfstransport nach Moldawien

Am 15.07. ging nun endlich der schon für Anfang Juni geplante Hilfstransport auf die Reise. Den Bericht der LVZ können Sie hier lesen. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um gute gebrauchte Kleidung (etwa 14 Tonnen). Gut die Hälfte wurde hier bei uns in Schkeuditz gesammelt und die andere Hälfte durch das Missionswerk Friedensbote in Meinerzhagen. Außerdem wurden noch Fenster, Fahrräder, Rollstühle und ein Betonmischer auf die Reise geschickt. Herzlichen Dank an alle Spender und Helfer, die an diesem Transport mitgewirkt haben!

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Neuer Freundes- und Gebetsbrief Juli 2017

Der neue Freundes- und Gebetsbrief ist hier zu lesen! Er berichtet über unser Sommerlager, den bevorstehenden Arbeitseinsatz und die allgemeine Situation der Gemeindearbeit in Moldawien.

 

Unterstützung durch DHL zugesagt

Vor unserem Gespräch am 17.3. mit DHL hatten wir Gott gebeten, dass wir Unterstützung für einen Hilfstransport in diesem Jahr bekommen würden. Doch wir hatten zuwenig erwartet. DHL hat uns für die nächten Jahre jeweils einen Hilfstransport zugesichert! Wir sind überwältigt, welche Wege Gott geht, um unsere Arbeit zu ermöglichen! Möge er auch die Verantwortlichen bei DHL für ihr Engagement segnen!

 

Freundes- und Gebetsbrief  Update März 2017

Liebe Freunde und Unterstützer der Arbeit in Moldawien, es gibt wichtige Neuigkeiten, welche ich euch gern mitteilen möchte.

Im Februar war Vasile Cosovan für eine Woche in Deutschland. Er berichtete über den Stand der Arbeit und wir besprachen die Projekte für das laufende Jahr.

  1. Gemeinde Cubolta 1 Gemeinde Cubolta 2Die Gemeindegründungsarbeit in Cubolta geht voran. Als wir Ende Oktober den ersten Gottesdienst dort feierten, war noch kein Strom im Haus und es war auch nicht besonders warm, da kein Holz zu Heizen da war. Inzwischen gibt es im Haus Licht und auch Holz zum Heizen ist da. Jeden Donnerstag ist Bibelstunde und etwa einmal im Monat findet Gottesdienst statt. Dazu kommen ca. 50 Leute. Um jeden Sonntag Gottesdienst feiern zu können, fehlen noch die nötigen Mitarbeiter. Bitte betet dafür!
  1. Bus 1 Bus 2Neue Busse. Der Transport der Kinder zum Gottesdienst bei Elim ist mit den total überalterten Bussen (38 + 35 Jahre) immer wieder eine große Herausforderung. Nach dreijährigen Bemühungen ist es jetzt endlich gelungen, eine Sondergenehmigung durch das Parlament zu  bekommen, um zwei Busse, die älter als 10 Jahre sind, einzuführen. Das Missionswerk „Friedensbote“ in Meinertshagen hat dafür 20.000,00€ zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für diese großzügige Hilfe. Bei seinem Besuch in Deutschland hat Vasile auch zwei Busse in guter Qualität gefunden, welche annähernd ins Budget passen. Sie haben insgesamt 24.000,00€ gekostet. Ich habe Vasile zugesagt, dass wir uns um den Restbetrag kümmern wollen. Ich hoffe, ich habe nicht zuviel versprochen und wir können den Betrag aufbringen. Zurzeit sind die Papiere der Busse in Moldawien und werden für die Einfuhrgenehmigung geprüft. Bitte betet für die Genehmigung und die Restfinanzierung!
  1. Wir haben jetzt für die Zeit 30.06.-10.07.2017 ein Sommerlager in Singerei geplant. Wir haben 8 Plätze für deutsche Jugendliche, welche als Helfer in dieser Zeit mit nach Moldawien kommen möchten. Kosten 120,-€, Anmeldung bis 15.Mai.2017. Die Finanzierung ist bis jetzt noch nicht ganz gesichert. Es fehlen noch ca. 2.500,- €. Betet dafür, dass das Sommerlager stattfinden kann. Es ist eine sehr wichtige Zeit für die moldawischen Kinder!
  1. Nachdem die Mieteinahmen der Gemeinde stark zurückgegangen sind, bilden die Einnahmen aus den Kleiderspenden einen wesentlichen Teil für die Finanzierung der Gemeindearbeit. (Ein Teil wird verkauft und ein Teil an Bedürftige kostenlos abgegeben) Deshalb wollen wir versuchen, in diesem Jahr zwei Kleidertransporte zu organisieren. Am 17.März haben wir ein Gespräch mit dem Leiter von DHL. Dabei hoffen wir auf eine Zusage für den Transport im Dezember, sodass wir die Weihnachtsgeschenke und Kleiderspenden zusammen transportieren können. Wir würden dann für Mai einen Transport organisieren. Kosten 2.500,-€. Jede Art von Kleiderspenden nehmen wir dafür gern entgegen.  Bitte betet für das Gespräch mit Herrn Otto von DHL!
  1. Die Arbeitseinsätze haben sich sehr bewährt und haben eine nachhaltige Wirkung bei den Menschen, denen wir helfen. Aber auch für die Menschen in den Dörfern ist es unfassbar, das Leute aus Deutschland auf eigene Kosten kommen, Baumaterial mitbringen und dann bei den Ärmsten der Armen die Häuser instand setzen. Doch nicht nur in Moldawien, auch hier in Deutschland scheint das ein starkes Zeugnis zu sein. Als ich vor ein paar Tagen im Rathaus war, sprach mich der Bauamtsleiter darauf an und meinte. „Ich gehe im Sommer in Rente, dann will ich unbedingt auch mal mitkommen“. Also herzliche Einladung an alle, die gern mal mit zupacken wollen. Arbeitseinsatz vom 29.09-09.10.2017, Kosten 200,00€, Anmeldung bis 25.Juni 2017.
  1. Wie schon berichtet, wurde die Arbeit der Gemeinde Elim im vergangenen Jahr durch 9 Gemeinden bzw. Einzelpersonen mit jeweils 1.000,- € durchgetragen. Damit war die Arbeit für 9 Monate abgesichert. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich auch in diesem Jahr wieder Gemeinden oder Einzelpersonen finden, welche einen Monat sponsern.

Als ich mich dieser Tage auf einen Gottesdienst zu einem 70 jährigen Ehejubiläum (Gnadenhochzeit) vorbereitete, hörte ich gerade von einer Untersuchung, wo man festgestellt hat, dass reiche Menschen im Durchschnitt 10 Jahre älter werden als Arme. Angesichts dieses hochbetagten Paares fragte ich mich, wie diese wohl in die Statistik passen, denn sie waren nie wirklich vermögend gewesen. Doch im Gegensatz zu dem reichen Kornbauern, von dem Jesus in Lukas 12 spricht, waren sie reich bei Gott. Jesus fordert seine Zuhörer dazu auf, sich Schätze bei Gott zu sammeln, wo sie nicht von Motten und Rost oder Dieben bedroht sind.

Gott segne jeden von Euch, der diese wertvolle Arbeit durch tätigen Einsatz, durch Gebet und mit Geld Unterstützt. Reich bei Gott sein steigert auf jeden Fall die Lebensqualität, vielleicht auch die Lebenserwartung.

„Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem Herrn, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat.“  Sprüche 19,17

In herzlicher Verbundenheit Euer

Andreas Haller

 

Besuch aus Moldawien

20170219_114940 (Medium)Am 19.2.2017 war Vasile Cosovan (Bildmitte; Leiter unseres Kooperationspartners „Elim“ Singerei) mit seiner Frau Dana zu Besuch im Hoffnungszentrum, um von der Arbeit vor Ort zu berichten und herzliche Grüße und Danksagungen der Menschen aus Singerei und Umgebung weiterzugeben. Dazu hatte er auch drei seiner Söhne und ihre Familien mitgebracht. Mit dem Gleichnis des „Barmherzigen Samariters“, welches Jesus in Lukas 10, 25-37 erzählt, dankte und motivierte uns Vasile Cosovan, den Menschen in Moldawien weiterhin unsere Hilfe zukommen zu lassen. Wir beten, dass Gott uns für unsere Projekte und Hilfseinsätze immer wieder die nötigen Gelder schenkt.

 

Ausblick 2017

Wie geht es weiter in diesem Jahr? Die Gemeinde benötigt nach wie vor unsere Unterstützung,  um den Dienst an den Kindern und Armen fortzuführen. Zunächst werden monatlich 1000,-€ für die laufende Arbeit benötigt. Des Weiteren wollen wir in diesem Jahr zwei gezielte Kleidersammlungen durchführen, im Frühjahr  und im Herbst, wenn  Sommer bzw. Winterkleidung aussortiert wird. Unabhängig davon kann Kleidung jederzeit bei uns abgegeben werden! Die Kosten für einen Transport liegen bei etwa 2.600,-€.

Für den Sommer habe ich viele Anfragen bezüglich eines Sommerlagers in Moldawien. Wir würden das gern organisieren, brauchen dafür aber bis März mindestens 3000,- €, um das Lager anmieten zu können.  Für die deutschen Teilnehmer rechnen wir mit einem Teilnehmerbeitrag von etwa 120,-€. Interessenten für das Sommerlager können sich schon bei uns melden. Termin: Anfang Juli

Im Oktober soll wieder ein Arbeitseinsatz durchgeführt werden.  Es ist ein tolles Zeugnis, wenn Ausländer kommen und bei den Ärmsten der Armen das Haus renovieren. Interessenten  für den Einsatz können sich bei uns melden. Kosten 200,-€ : Termin: 27.9.-9.10.

Wir freuen uns, dass die Gemeindearbeit in Cubolta begonnen hat. Bitte betet dafür, dass sich geeignete Mitarbeiter finden.

Betet für Viktor und Margita! Sie haben im Oktober geheiratet und leben zur Zeit in Herford. Sie überlegen, ob sie nach Moldawien ziehen und dort in die Arbeit einsteigen.

„Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Matthäus 25,40

In herzlicher Verbundenheit grüße ich  euch im Namen der Geschwister in Moldawien!

Gott segne Euch, euer Andreas Haller

 

Die „Hoffnungsgeschenke“ kommen in Moldawien an

Neben vielen weiteren Unternehmungen konnte auch die Weihnachtsaktion mit den Päckchen und Lebensmittelbeuteln wieder durchgeführt werden. Den Transport übernahm dieses Jahr dankenswerter Weise wieder DHL. Bei Packen hatten wir tolle Unterstützung von vielen Gemeinden und Einzelpersonen. Nach dem wir im Jahr 2015 fast an unsere Grenze als Gemeinde gekommen waren, lief es im letzten Jahr (2016) wesentlich entspannter ab. Wir sind sehr Dankbar für alle die mit geholfen haben.Von dem Einsatz in Moldawien mit dem Verteilen der Pakete berichtet uns Leoni Kiesche:

Leonie KiescheVom 28.12.2016 bis 04.01.2017 durfte ich mit nach Moldawien fahren.  Ich habe sehr viel erlebt und konnte viele Erfahrungen sammeln. Meine Eindrücke sind vielfältig und ich habe viel zu erzählen. Unsere Reise begann um 5:00 Uhr ab Schkeuditz. Nach 12 Stunden Autofahrt haben wir abends in Rumänien übernachtet und sind am nächsten Tag weiter gefahren. Die zweite Strecke war zwar kürzer, dauerte aber länger, weil die Straßen nicht ausgebaut sind. Ich war sehr erleichtert, dass wir, trotz der Straßenverhältnisse, gut in Singerei angekommen sind. An einem Tag haben wir Familien in verschiedenen Orten besucht. Auch hier waren die   Verhältnisse der Straßen besonders.  Denn da die  Temperaturen     nur zwischen null Grad und minus fünf Grad lagen, blieb unser Auto im Schlamm stecken. Das bedeutete für uns, aussteigen und schieben, auch wenn der Dreck nur so spritzte. Wir besuchten eine Familie mit zehn Kindern, die vom Obst – und Gemüseanbau lebt. Jedes der Kinder kann ein Instrument spielen, dabei müssen sich die Kinder zwei Geigen und vier Blechblasinstrumente teilen. Diese Instrumente entsprechen aber nicht dem Standard, den wir von Instrumenten kennen. So sind z.B. die Geigenbögen behelfsmäßig, in Eigenarbeit, mit Pferdehaar bespannt. Trotz hartem Alltag und Überlebenskampf wird die Familie von der Liebe Gottes und der Liebe zur Musik getragen. Wir besuchten eine Familie mit sechs Mädchen und eine Familie, die zu ihren eigenen zehn Kindern noch zwei Nachbarskinder bei sich aufgenommen hat. Es hat mich sehr berührt, zu sehen, dass es Menschen gibt, die nicht nur an sich selber denken, sondern auch noch bereit sind, anderen zu helfen und sogar fremde Kinder in ihre Familie aufnehmen.Auch zwei allein lebende Jungen, haben wir besucht. Dies zu sehen, wie diese beiden Jungen so ganz alleine, ohne Eltern, leben bzw. überleben, hat mich sehr beeindruckt. In allen Familien wurden wir herzlich empfangen und die Gastfreundschaft war groß. Das Wenige wurde mit uns geteilt, es wurde gesungen, gebetet und gelacht. Ein altes Mütterchen von über achtzig Jahren haben wir auch besucht. Diese Frau lebt in einer armseligen Behausung, ist von Entbehrungen gezeichnet und hat nicht einmal das Nötigste zum Leben. Trotzdem erzählt sie von Jesus und ist von Gottes Frieden getragen. Diese Glaubensstärke und dieses Vertrauen in Gott hat mich sehr fasziniert. Auch ich würde gern so erfüllt sein von der Herrlichkeit Gottes und diese so ausstrahlen. Das alte Mütterchen hat mir vor Augen geführt, dass ich im Überfluss lebe. Trotzdem beklagen wir uns, beschweren wir uns, wünschen wir uns Dinge und sind unzufrieden….!? Wir sollten Demut und Dankbarkeit lernen! An diesem Tag durfte ich auch unsere Patenfamilie kennenlernen, zu der wir seit Dezember 2012 Kontakt haben. Gott hat damals, über Andreas Haller, die Familie für uns ausgesucht. Familie Surdu lebt in Cubolta, einem Ort ca. 40 km von Singerei entfernt. Zur Familie gehören sieben Personen, der Vater ist 2011 verstorben. Neben der Mutter gibt es noch zwei volljährige Brüder (Vitalik und Petric), die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Die Familie lebt mit wenig Einkommen. Bei der Mutter wohnen noch vier Mädchen (Maria 19 Jahre, Lilia 17 J., Victoria 13 J. und Tatiana 11 J.). Maria hat die Schule beendet und arbeitet z.Zt. in Rumänien. Lilia und Tatiana gehen noch zur Schule. Auch Victoria geht in die Schule, allerdings besucht sie eine Schule für Sehbehinderten. Meine Familie hilft Familie Surdu mit Geld- und Sachspenden, die monatliche Grundversorgung zu sichern. Mit dem Geld bezahlen sie Strom, kaufen Essen und Feuerholz. Familie Surdu schreibt uns Briefe oder manchmal haben wir auch über Facebock Kontakt. Es ist ein sehr schönes Gefühl, die Menschen persönlich kennenzulernen, zu denen wir seit vier Jahren Kontakt haben. Sie in die Arme zu nehmen, mit ihnen persönlich zu sprechen und zu sehen, wie sie leben, das waren sehr emotionale Augenblicke für mich. Ich konnte mich davon überzeugen, dass unsere Hilfe bei Familie Surdu ankommt. Darüber ist meine Familie und ich sehr froh. Dass unsere Hilfe in Moldawien ankommt, das konnte ich auch sehen, als die Lebensmittel für die Essenstüten geliefert wurden: Fünfhundert Kilogramm Nudeln, fünfhundert Kilogramm Zucker und fünfhundert Liter Öl, dazu Wurst und Mandarinen. Alles vor Ort in Moldawien gekauft. Dass unsere Hilfe in Moldawien ankommt, das konnte ich nicht nur sehen, sondern vor allem auch  spüren, denn die Sachen mussten alle ausgeladen und in ca. fünfhundert Tüten verpackt werden. Auch die Weihnachtspakete mussten sortiert und in die Kirche gebracht werden. Das war anstrengend, kostete Zeit und Kraft. Alle Anstrengung war am Tage des Gottesdienstes vergessen, denn ich durfte die Freude und Dankbarkeit der Menschen erleben. Im Gottesdienst wurde viel gesungen, der Raum war erfüllt mit Gottes Herrlichkeit. Ich habe noch nie erlebt, dass sich Menschen mit so einer Hingabe und Sehnsucht versammeln, um das Evangelium zu hören. Bevor die Weihnachtspakete verteilt wurden, durften die Kinder Gedichte vortragen oder Lieder singen. Es war beeindruckend, wie vielen Kindern es Freude bereitete, etwas vor zu tragen und wie selbst die Kleinsten, den Mut hatten, vorne zu stehen. Es war echte Freude über die Geschenke zu spüren und die Menschen in Singerei waren dankbar, dass wir da waren!

Nachtrag: Ein besonderer Höhepunkt war der Abend vor unserer Abreise. Wir waren zu einem Mann in einem der Dörfer eingeladen weil er gern Christ werden wollte. Viele Jahre hatte seinen Tochter ihm von Gott und der Gemeinde in Singerei erzählt wo sie als Kind immer hingegangen war. Aber er wollte vom Glauben und Gott nichts wissen. Nun lag er allein gelähmt in seinem Bett. Die Tochter lebt inzwischen in Chişinău und seine Frau hat ihn schon vor Jahren verlassen. Mitten in diesem Elend fand er nun zu Gott und man spürte wie Licht in seine armselige Hütte einzog.

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Verladung der „Hoffnungsgeschenke“

Heute wurden die „Hoffnungsgeschenke für Kinder und arme Menschen in Moldawien“ verladen. Acht Helfer verluden innerhalb von nur einer Stunde alle 663 Pakete und vier große Säcke Kleidung. Unser Team wir dann vom 28.12. – 4.1. in Moldawien vor Ort sein, um die Pakete zu übergeben. Ein Bericht und Bilder folgen.

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Zeitungsberichte über die „Hoffnungsgeschenke“

20170204_141917 (Large)Am 13.12.2016 erschien in der Leipziger Volkszeitung ein Artikel über unsere Paketaktion. Sie können ihn hier lesen (Weiterleitung zum Zeitungsartikel).

Auch der Schkeuditzer Bote berichtete über die „Hoffnungsgeschenke für Moldawien“.  Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern und den Artikel zu lesen.

 

 

Packaktion der „Hoffnungsgeschenke für Moldawien“

20161214_173427-mediumAuch in diesem Jahr schicken wir 650 Pakete für Kinder und arme Menschen zum Weihnachtsfest nach Moldawien. Dazu bekommen sie auch Heizmaterial und Grundnahrungsmittel. Im Vorfeld hatten wir wieder zu Spenden und zum Packen von Paketen aufgerufen und wurden auch in diesem Jahr nicht enttäuscht. Viele Gemeinden, Institionen und Haushalte halfen mit, die Hoffnungsgeschenke zusammenzutragen. Am 3.12. und 10.12. kamen freiwillige Helfer im Hoffnungszentrum zusammen, um den Restbedarf zu verpacken und die eingetroffenen Pakete zu sortieren und zu lagern. Wir sind nicht nur froh und dankbar, dass sich so viele Menschen an der Aktion beteiligt haben, sondern auch, dass DHL uns das Verpackungsmaterial sowie den Transport nach Moldawien sponsert. Unser Team wird vom 28.12.-4.1. unterwegs sein, um die Pakete zu übergeben. Ein Bericht und Bilder folgen! Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

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„Hoffnungsgeschenke“ für Moldawien

Das Hoffnungszentrum samelt wie in jedem Jahr wieder Hoffnungsgeschenke! Bis zum 9.12. kann sich jeder gern beteiligen und ein oder mehrere Pakete packen. Am 3. und 10.12. werden wir im Hoffnungszentrum ab 9.00 Uhr den Restbedarf verpacken, der nicht durch Privatpersonen, Vereine, Schulen und Unterstützergemeinden zusammengetragen wurde. Dazu werden viele helfende Hände gebraucht! Insgesamt sollen wieder 650 Pakete nach Moldawien geschickt werden. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr DHL als Kooperationspartner für den Transport und die Bereitstellung von Verpackungsmaterial gewinnen konnten.

Das Faltblatt mit den Informationen zu den Hoffnungsgeschenken können sie hier als PDF-Datei herunterladen und ausdrucken, oder klicken Sie zur Vergrößerung auf das abgebildete Faltblatt.

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Arbeitseinsatz in Moldawien

Andreas HallerLiebe Freunde,

ein bewegtes Jahr ist für die Gemeinde in Singerei zu Ende gegangen. Durch den Wegfall von drei Mietern auf dem Gemeindegelände sind die Hälfte der regelmäßigen Einnahmen weggefallen. Damit begann das Jahr 2016 mit einer großen Ungewissheit ob und wie die Arbeit weiter gehen kann. Unsere Idee mit dem Aufruf, dass sich 12 Gemeinden finden welche jeweils 1000,-€ spenden, um das Defizit aus zu gleichen, fand ein großes Echo. Es waren 9 Gemeinden bzw. auch einige Einzelpersonen, die diesem Aufruf gefolgt waren. Dadurch konnte die wertvolle Arbeit  auch im vergangenen Jahr fortgeführt werden. Dazu kam noch der Erlös aus der Kleidersammlung im Herbst letzten Jahres. Allen ein herzliches Dankeschön. Neben der Unterstützung des laufenden Programes konnten wir im Oktober auch wieder einen Arbeitseinsatz durchführen.

Julius MeyerDarüber berichtet Julius Meyer:

„Er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr   von ihm berufen seid.“ Epheser 1,18

Am Freitag, 21.10.2016 machten wir uns als Gruppe von 5 Männern in aller Frühe von Schkeuditz auf gen Osten. Das Ziel: ein etwa 1wöchiger Arbeitseinsatz in Moldawien. Konkret, eine eingefallene Mauer ausbessern, ein undichtes Dach erneuern und einen Raum auf dem Gemeindegelände der „Elim“ in Singerei entkernen, sodass dieser zukünftig für die Kinder- u. Jugendarbeit genutzt werden kann. Zwar war ich schon letztes Jahr für das Sommerlager einmal in Moldawien gewesen, aber diese Reise stand natürlich unter anderen Vorzeichen. Ich war gespannt, welche Erfahrungen ich dieses mal machen würde. Die Zusagen von Losung und Lehrtext des Tages waren mein Gebet für das Land, in welches wir fuhren. „Der Herr spricht: Ich will mich zu euch wenden und will euch fruchtbar machen und euch mehren und will meinen Bund mit euch halten.“ (3. Mose 26,9) und „Ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.“ 1. Kor. 3,9

Wir erreichten nach etwa 24 Stunden am Samstagmorgen die Gemeinde in Singerei. Nach nur wenigen Stunden Schlaf aßen wir Frühstück gemeinsam mit Bruder Vasilie. Er würde aufgrund einer Familienfeier nämlich schon am Montag nach Deutschland  fahren, d.h. es galt heute, alles nötige für unseren Arbeitseinsatz zu besprechen und klären. Zuerst begutachteten wir die 3 Räume auf dem Gemeindegelände (wo sich ehemals die Zulassungsbehörde eingemietet hatte), die wir so entkernen würden, sodass ein großer Raum daraus entsteht.

Nachdem wir anschließend Viktor, der uns als Übersetzer half, aus Balti abholten, fuhren wir zu den anderen Baustellen außerhalb Singereis. So vermaßen wir das zu erneuernde Dach und bestellten dafür entsprechend die benötigten Materialien. Positiv überrascht stellten wir bei Vera fest, dass sie selbstständig schon 2 Männer für die Reparatur ihrer Hauswand hat engagieren können. Als wir ankamen hatten diese schon ca. 3/4 der gesamten Mauer fertig. Unsere Hilfe bestand nun in der Beteiligung an dem Kredit, den Vera dafür aufnehmen musste. Desweiteren übergaben wir Pakete an Familien, die uns Patenfamilien aus Deutschland mitgegeben hatten.

Wider Erwarten hatten wir für den Gottesdienst am Sonntagmorgen keinen, der von Rumänisch nach Deutsch (und umgekehrt) übersetzen konnte, wohl aber eine Frau die Englisch spricht. Somit fand ich mich im Gottesdienst nach einigen, besonders von den Kindern innbrünstig gesungen Liedern, auf dem Podium wieder und übermittelte Grüße, unser Anliegen für den Besuch und ein paar kurze Impulse, die Andreas vorbereitet hatte. Dann hielt uns Bruder Vasilie die Predigt.Am Nachmittag besuchten wir mehre Familien bei ihnen zu Hause. Dabei überkam mich eine andere Stimmung als im vergangenen Sommer. Ich empfand es als noch stärkeren Kontrast: auf der einen Seite ist da diese Trostlosigkeit, die diesen Landstrich überschattet und zu welcher der nasskalte Herbst sein übriges dazu tut. Ich kann nur erahnen und es mir schildern lassen, wie die Verhältnisse im Winter sein müssen. Auf der anderen Seite wiederum sind da die Glaubensgeschwister, die uns freudig Getränke und Gebäck anbieten und sichtlich von Herzen mit Gesang und Instrumenten Gott loben. Montag begannen wir mit dem Entkernen des Raumes und entluden zusammen mit moldawischen Jugendlichen den angekommenen LKW mit dem Hilfstransport. Dienstag widmeten wir uns dem Dach, wobei zunächst eine neue Lattung angebracht werden musste, auf die wir dann anschließend die Bleche montierten. Abends hatten wir eine Begegnung mit der Polizei, die nicht unsere letzte gewesen sein sollte. Ob der Grund für die erhöhte Polizeipräsens die letzte Woche vor der anstehenden Präsidentschaftswahl war, bleibt für uns Mutmaßung. Am Mittwochvormittag nahmen wir die Arbeiten am Dach wieder auf. Aufgrund des einsetzenden Regen am Nachmittag entkernten wir weiter den Raum auf dem Gemeindegelände, welchen wir vorerst zum Abschluss brachten. Eine Herausforderungen aus deutscher Sicht bestand darin, sich mit den gelinde gesagt, sehr übersichtlichen und schlichten Arbeitsbedingungen zu arrangieren. Erstaunlich, wie es doch irgendwie funktioniert. Allerdings konnten wir mangels eines Gerüstes im nun entkernten Raum leider noch nicht die neue Decke einziehen. Donnerstag brachten wir das erneuerte Dach inklusive Regenrinne zum Abschluss. Am Nachmittag fuhren wir nach Cubolta, der Ort, wo schon bald eine eigenständige Gemeinde entstehen soll. Das Gebäude inklusive Gelände hat Potential, ist aber in einem noch nicht haltbaren Zustand, weil Heizung und Strom (und somit Licht) fehlen. In 2 kleinen Räumen, in denen dicht gedrängt Holzbänke Platz für insgesamt etwa 60(?) Menschen bieten, fanden sich etwa 30 Leute ein. Andreas hielt uns eine anschauliche Bibelstunde über den Psalm 139, Viktor übersetzte. Freitag erkundeten wir die Sehenswürdigkeiten des Landes, Samstag bereiteten wir schon alles für die Abfahrt am Sonntag vor. Für den Gottesdienst am Sonntag, der in Cubolta stattfand fragte Andreas mich, ob ich Zeugnis geben wolle. Schon kurz vor der Fahrt nach Moldawien las ich den Psalm 139 intensiver und Andreas´ Bibelstunde am Donnerstag zu eben diesem sah ich als Fügung. Also sprach ich darüber, wie mich besonders die letzten Verse die vergangene Woche begleitet haben: „Erforsche mich Gott und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne wie ich´s meine. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin und leite mich auf ewigem Wege.“Die zweite Hälfte des Gottesdienstes wurde auf besondere Art und Weise von einer Familie musikalisch gestaltet. Mit Akkordeon, Violinen, Blechblasinstrumenten und Gesang ließen sie uns an ihrer Begeisterung für Jesus teilhaben.  Nach einer problemlosen Rückfahrt inklusive Übernachtung in Rumänien erreichten wir am Abend des Reformationstages wohlbehalten Schkeuditz.

Nachtrag:Die am Tag unserer Abreise durchgeführten Präsidentschaftswahl konnte erst am 2 Wochen darauffolgenden Sonntag in einer Stichwahl entschieden werden: Gewonnen hat der pro-russische Politiker Igor Dodon. Eine echte Chance auf Veränderung erwarten die Landsleute, mit denen wir gesprochen haben, jedoch weder von ihm, noch hätten sie es von der Konkurrentin, der eher europäisch orientierten Politikerin Maia Sandu. Es bleibt, Gott beharrlich um Erbarmen und für Veränderung in diesem Land zu bitten.

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Winterkleidung für Moldawien

Mit mehreren Tagen Verspätung ist der LKW mit unserem Hilfstransport am Donnerstag endlich nach Moldawien aufgebrochen. An Bord war jede Menge Kleidung, die von hilfsbereiten Schkeuditzern und Leipzigern zusammengetragen worden waren. Auch von der Sachspendenzentrale Leipzig erhielten wir Unterstützung. Des Weiteren war auch verschiedenes Baumaterial verladen worden. Der LKW kam am folgenden Montag wohlbehalten ohne Beanstandungen von Seiten des Zolls in Moldawien an. Gott sei Dank! Vom 20.-30.10. ist ein Team des Hoffnungszentrums vor Ort, um einen Baueinsatz durchzuführen.

Wir danken auch allen Spendern und Helfern, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!

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Hilfstransport nach Moldawien

Flyer Vorderseite 2Im Oktober wird ein Team zu einem Einsatz in Moldawien aufbrechen. Dem soll ein Hilfstransport mit größtenteils Winterkleidung vorangehen. Dies ist eine gute Gelegenheit, den Kleiderschrank aufzuräumen und zu schauen, was in der kommenden Wintersaison nicht mehr benötigt wird. Denn in Moldawien wird es umso mehr gebraucht! Bis zum 10.10. nehmen wir diese Kleiderspenden entgegen!

Hier finden Sie einen Artikel der LVZ über unsere Arbeit!

 

Freundesbrief Februar 2016

Ein Reisebericht, Grüße aus der Gemeinde in Singerei und aktuelle Informationen finden Sie im Freundesbrief.

 

Transport nach Moldawien

Am 17.12.2015 wurde der LKW mit den „Hoffnungsgeschenken“ für die Menschen in Moldawien beladen. Um Transportkosten zu sparen, verbanden wir auch einen Kleidertransport aus Helmstedt (Deutsche Kleiderstiftung) mit der Verbringung der Pakete. Danke für alle Hilfe beim Beladen!

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Packaktion 2 „Hoffnungsgeschenke“ für Moldawien

IMAG3701 (Small) Auch an diesem Samstag (12.12.) fanden sich wieder hoch motivierte Helfer im Hoffnungszentrum ein, um weitere Pakete für die Menschen in Moldawien zu packen. An diesem Tag waren es sogar 150 gefüllte, verschnürte und dekorierte Kartons. Insgesamt gehen dieses Jahr 630 Pakete nach Singerei (Moldawien) und 80 Päckchen nach Codlea (Rumänien) auf die Reise. Die jungen Erwachsenen hatten sich die 80 Pakete für unsere befreundete Gemeinde in Codlea selbst auf die Fahnen geschrieben und packten diese noch im Anschluss an die Packaktion. Das war nur durch Gottes große Kraft möglich!

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Vom 29.12. – 7.1. ist unser Team unterwegs, um die Päckchen für die Kinder der Gemeinde in Codlea zu überbringen und danach in Singerei bei der Verteilung der Pakete zu helfen.

Packaktion 1 „Hoffnungsgeschenke“ für Moldawien

Packaktion 15 2 (Medium)Am Samstag dem 5.12. trafen sich um 9:00 Uhr die freiwilligen Helfer der ersten Packaktion in diesem Jahr. Da die Unterstützung unserer „Hoffnungsgeschenke“ in diesem Jahr geringer ausfällt als in den letzten Jahren, müssen wir ungefähr doppelt so viele Pakete wie sonst üblich im Hoffnungszentrum packen. Dazu brauchen wir viele Helfer, welche sich am Samstag auch schon eingestellt hatten. Innerhalb von knapp 2 Stunden wurden 131 Pakete gefüllt, verschnürt, dekoriert und eingelagert. Das war nur durch Gottes große Kraft möglich! Wir vertrauen darauf, dass er auch die zweite Packaktion am 12.12. segnen und die noch nötigen finanziellen Mittel bereitstellen wird, um die ganze Geschenkaktion mit Ausgabe von Lebensmitteln und Heizgutscheinen in Moldawien abschließen zu können.

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Hilfstransport nach Moldawien

Am 12.5. verließ ein vollgeladener LKW das Hoffnungszentrum Richtung Moldawien. Neben viel Kleidung und anderen tollen Sachen, war auch Material dabei, welches unser Team bei ihrem bevorstehenden Arbeitseinsatz brauchen wird. Das besondere: die Uniklinik Dresden hatte einen Inkubator gespendet, welcher sich nun auf den Weg machte und in der nächsten Woche von unserem Team im Krankenhaus Singerei übergeben werden soll.

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Arbeitseinsatz vom 14.-25.5.2015

Ein Bericht von Manfred Heumos (Vereinsvorsitzender)

Liebe Freunde,
am 14.Mai 2015 sind wir mit einem Team von 7 Personen zum Arbeitseinsatz nach Moldavien gestartet. Wir hatten uns vorgenommen, einige Wohnungen bei Personen in schwierigen Situationen zu renovieren. Als wir am 14.05. gegen 05.00 Uhr morgens in Schkeuditz gestartet sind, war der FORD-Bus von Andreas Haller wieder gut beladen. Zu unserem persönlichen Gepäck hatten wir Handwerksmaschinen und Kleinmaterial für unseren Einsatz gepackt. Alles weitere an Material sollte in Moldawien organisiert werden. Mit einer Übernachtung in Rumänien sind wir dann am 16.Mai gegen 22.00 Uhr in Singerei gut angekommen. Am nächsten Tag haben wir uns mit dem Gemeindeleiter Vasile die Häuser, an denen wir arbeiten wollten, angesehen und die Arbeiten festgelegt, um das entsprechende Material zu besorgen. Das erste Gebäude, in dem eine Mutter mit ihren 3 Kindern wohnte, schien uns schon fast als hoffnungsloser Fall. Das Gebäude hatte an allen Seiten große Risse, die Fenster, der Ofen, die Elektrik, die Fußböden und die Haustür waren kaputt. Wir wollten aber Hoffnungsträger sein und haben am Montag gleich mit den Arbeiten begonnen. Den Ofen abgerissen, die Haustür ausgebaut und durch eine gut gebrauchte ersetzt, 2 Fenster durch neue ersetzt, ein Fenster repariert, die Elektrik erneuert und in 2 Räumen Fußböden eingebaut, dazu noch in den Räumen Wände mit Lehm verputzt und große Risse geschlossen. Nebenbei wurde von verschiedenen Stellen in Balti und Singerei das notwendige Material organisiert und rangeschafft. Auch ein Ofensetzer hatte mit seinen Söhnen in dieser Woche Zeit, einen neuen Ofen zu setzen, der am Samstag angeheizt werden konnte. So waren die ersten Tage schnell vergangen. Erst am Donnerstag konnten wir dann an einem weiteren Haus, in dem 2 Brüder ohne Eltern wohnen, mit einigen Arbeiten beginnen. Hier wurden alte Möbel ausgeräumt und neue IKEA-Möbel zusammengebaut und aufgestellt. Ein Kleiderschrank, ein Doppelstockbett und ein Schreibtisch mit Stuhl. Die Elektrik musste ebenfalls erneuert werden. Da war nichts mehr zu retten. Eigentlich wollten wir in dem Zimmer der Brüder noch weitere Arbeiten an Wänden und Decke erledigen, was uns aber von dem Onkel der Brüder verwehrt wurde. Und doch konnten wir auch hier den Jungen mit den neuen Möbeln und reparierter Elektrik Freude bereiten. Nebenbei wurden am Gemeindehaus Reparaturen an den Sanitäranlagen, an Türen und Bänken erledigt, so dass wir am Ende der Woche unserem Gott danken konnten, dass wir doch so viel geschafft hatten und den Menschen, die keine Hoffnung mehr hatten, wieder Hoffnung geben konnten. Am Sonntag, dem 24.05., haben wir nach dem Gottesdienst unsere Heimreise angetreten. Nach einer guten Fahrt und vielen interessanten Eindrücken sind wir dann am Pfingstmontag in Schkeuditz angekommen. Es ist immer wieder eine Freude, wenn man so konkret helfen kann. Vor allem waren wir ein Super-Team. Wir danken allen, die unseren Einsatz mit Gebeten und finanziell unterstützt haben. Sonst wäre so etwas nicht möglich. Bedanken möchten wir uns auch für die Versorgung vor Ort durch Tamara, die für unser leibliches Wohl gesorgt und bei dem Gemeindeleiter Vasile, der uns bei der Organisation von Material unterstützt hatte.
Am Donnerstag, dem 21.05., hatten wir noch eine besondere Aufgabe. Wir sind morgens in das Krankenhaus in Singerei gefahren und haben dort den Inkubator, ein Gerät zur Versorgung von Neugeborenen, der Krankenhausleitung übergeben. Dieses Gerät, welches die Uniklinik in Dresden gespendet und etwa einen Wert von 70.000 EUR hat, wurde mit dem Materialtransport in der vorangegangenen Woche sicher nach Moldavien gebracht. Die Übergabe löste bei der Krankenhausleitung große Dankbarkeit aber auch Erstaunen aus, denn so ein Gerät hatte man wohl noch nicht gesehen.

 Haus 1 (Medium)Geschenke der Hoffnung 2014 3 (Medium) Haus 2 (Medium) Haus 3 (Medium) Neue Möbel (Medium)

Haus 6 (Medium)Haus 4 (Medium)Haus 5 (Medium)Inkubator (Medium)